Gute Unternehmensgeschichten haben nichts mit großen Worten oder perfekter Inszenierung zu tun. Sie wirken, weil sie ehrlich, klar und anschlussfähig sind. Und genau deshalb gewinnen sie Kunden.
Warum Geschichten überhaupt wirken
Menschen merken sich keine Leistungslisten. Sie merken sich Zusammenhänge. Eine gute Geschichte hilft dabei, Komplexität zu reduzieren und Orientierung zu schaffen. Sie beantwortet unausgesprochene Fragen:
- Wofür steht dieses Unternehmen wirklich?
- Versteht man meine Situation?
- Kann ich diesem Anbieter vertrauen?
Geschichten wirken nicht emotional, weil sie dramatisch sind, sondern weil sie plausibel sind. Sie zeigen Haltung, Entscheidungen und Konsequenzen – nicht nur Erfolge.
Das Problem vieler Unternehmensgeschichten
In der Praxis sehen wir immer wieder die gleichen Fehler:
- Alles klingt glatt, perfekt und konfliktfrei
- Es wird viel über Werte gesprochen, aber wenig über konkrete Entscheidungen
- Die Geschichte ist aus Unternehmenssicht erzählt, nicht aus Kundensicht
Das Ergebnis: Die Geschichte ist zwar „nett“, aber bedeutungslos. Sie unterscheidet nicht, sie erklärt nichts – und sie bleibt nicht hängen.
Was eine gute Unternehmensgeschichte ausmacht
Eine funktionierende Geschichte braucht keine Dramaturgie aus dem Lehrbuch. Sie braucht drei einfache Dinge:
Einen klaren Ausgangspunkt
Warum gibt es dieses Unternehmen? Welches Problem stand am Anfang wirklich?
Echte Entscheidungen
Was wurde bewusst anders gemacht? Worauf wurde verzichtet? Was war unbequem?
Konsequenzen
Was bedeutet diese Haltung konkret für Kunden – heute? Je konkreter diese Punkte sind, desto glaubwürdiger wird die Geschichte.



